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lose the access to it all. and all of a sudden. you are one with the freaks.

Es ist noch früh am Morgen, doch die Straßen im Leipziger Westen sind schon wach und lebendig. Die Kaffeemaschine rattert im Minutentakt und das Backsteingebäude an der Gießerstraße 18 erwacht zum Leben, während die Finger der ersten Mitarbeiter_innen über ihre Tastaturen fliegen. Vor mir sitzt Ralf Heipmann, Geschäftsführer des innovativen Leipziger Technologieunternehmens “Communisystems-Care GmbH” und blickt über die Dächer der Plagwitzer Industriekultur. Hinter ihm hängt ein echter Aris Kalaizis und gewiss lässt sich bei einem genauen Blick ein Fan-Artikel seines liebsten Fußballclubs finden. Schließlich ist ihm kein Weg zu weit für ein gutes Fußballspiel. Vor knapp fünf Jahren gründete er die Communisystems AG – mit dem Wunsch vom Großkonzern weggehend etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Als Angestellter hatte Ralf zum damaligen Zeitpunkt, mit einer Verantwortlichkeit für über 1000 Mitarbeiter_innen alles erreicht, was er je wollte und suchte, rückblickend auf sein bisheriges Berufsleben, eine völlig neue Herausforderung. Ans Aufhören war und ist dabei noch lang nicht zu denken. Dafür macht ihm das Arbeiten viel zu viel Spaß. Einen entscheidenden Impuls für die Neugründung lieferte ihm die Deutsche Telekom, die die bisherigen ISDN-Anlagen auf die Internet-basierte IP-Telefonie umstellten. An diesem Punkt sollte das eigene junge IT-Unternehmen mittelständische Unternehmen mit einem Rundum-Service und digitalen Lösungen unterstützen, um von überall arbeiten zu können. Diesen Plan gibt es zwar aktuell nach wie vor, doch auch größere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen, darunter Handel, Versicherung, Facility und natürlich Fußball werden zusätzlich betreut.

“Ich wollte etwas Eigenes, Selbstständiges und Unternehmerisches machen und schauen, wohin das führt. Ohne zu wissen, wohin der Weg wirklich führt. Dieser Spaß an Flexibilität und Agilität zeichnet uns bis heute aus.”

Ein Jahr später verschaffte die MBG Sachsen (Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen) als Gesellschafter und Investor dem neugegründeten Unternehmen eine gute Reputation am Markt und sicherte die Basis für die nächsten Schritte. Hinzu kam noch ein weiteres IT-Unternehmen, die hup-si GmbH aus dem sachsen-anhaltinischen Aschersleben, die wiederum neue Fähigkeiten integriert. In den vergangenen Jahren wuchs die Communisystems AG weiter. “Wir sind bei null gestartet und haben uns mit den Chancen am Markt weiterentwickelt”, erzählt Ralf. Auch die Corona-Pandemie stellte dabei einen entscheidenden Einschnitt dar: “Vorher haben wir nur ein abgegrenztes Portfolio zum Kunden gebracht, durch Corona haben wir es ausgeweitet und sind ein Komplettanbieter für digitale Lösungen geworden. Das beginnt beim richtigen Breitbandanschluss, einem sicheren Zugriff auf die Unternehmensdaten und geht bis zur Integration von ERP-Systemen.” Egal, ob Familienunternehmen, Mittelstand oder Konzerne – das spielt keine Rolle. Mittlerweile arbeiten 100 Mitarbeiter_innen an sechs Standorten für vier Firmen zusammen. Communisystems sticht dabei bis heute heraus, denn das junge Unternehmen weist ebenso eine junge Teamstruktur mit viel Potenzial auf. Untereinander stehen die verschiedenen Standorte und Firmen im engen Austausch, um sich immer weiter zu inspirieren und zu beleben. Einen besonders wichtigen Aspekt im Miteinander und Austausch nimmt dabei die 2019 gegründete “wunderbar” als Inkubator und begehbarer Raum für interdisziplinäre Zukunftsforschung ein.

“Einen Raum für alle, die lieber heute als morgen die Zukunft mit gestalten wollen. Einen Raum für Wissende und Fragende, für Gestalter und Macher, für Denker und für alle, die an Zukunftsthemen Spaß und Freude haben. Kurz: Ein Inkubator oder Treffpunkt für Bildung, Zukunftsforschung, Geschäftsentwicklung und Zusammenarbeit – und das alles bei einem guten Kaffee.”

Mit modernen Mitteln lässt sich Arbeit heute ganz anders gestalten als noch vor zehn Jahren: flexibel, innovativ – und vor allem individuell an die eigenen Bedürfnisse angepasst. Diesen motivierenden Gedanken möchte das IT-Unternehmen an alle Kund_innen weitergeben und steht als innovativer Partner bereit. Das Communisystems Team zeichnet sich besonders durch eine hohe Agilität und Flexibilität aus: “Wir gehen neue Wege mit unseren Kunden um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. ”, so Raphael Mis, Leiter wunderbar-plagwitz. Die Freude an Veränderungen und den Spaß am Gestalten der Zukunft treibt das Team an. “Immer für unseren Kunden”, erzählen Raphael Mis und Ralf Heipmann. Vor allem auch den Standort im Leipziger Westen schätzen Sie sehr. “Wenn man aus dem Fenster schaut, trifft Tradition auf Zukunft. Die Szene aus Kunst, Kultur und Gastronomie ist unglaublich lebenswert, das Ökosystem aus verschiedensten Start-Ups, Firmen und Coworking Spaces hilfreich und dazu bietet das Viertel einen hohen Freizeitwert. Mit Rückblick auf die 150-jährige Geschichte von Plagwitz, schafft man es hier am Standort die Brücke von der Industrie 1.0 zur Industrie 4.0 zu schlagen – besser kann man sich es gar nicht vorstellen.”

Marco, seit wann bist du bei Communisystems und welchen Bereich verantwortest du derzeit?
“Drei Monate nach der Gründung bin ich am 01.01.2017 dazugestoßen, also gehöre ich fast von Anfang an zum Team mit dazu. Ich habe nach meiner langjährigen Tätigkeit als Servicetechniker ein Unternehmen gesucht, was mich neu fordert. Ich wollte unbedingt einen Arbeitgeber finden, der an meine Ideen glaubt und sie entwickeln möchte. Darauf lag mein Fokus und genau das habe ich auch zu Beginn bei dem damaligen Start-Up Communisystems gesehen. Schließlich hat man bei innovativen Start-Ups immer die Chance mitzuwirken, darüber hinaus hat mich Ralfs Energie einfach angesteckt. Seitdem habe ich extrem viel gelernt und wurde auch gut gefördert. Angefangen habe ich als Senior Servicetechniker und konnte dann auch bald eine eigene Abteilung mitaufbauen. Aktuell bin ich als Geschäftsbereichsleiter für Digitale Schule tätig – und das macht mir auch richtig Spaß. Das war genau das, was ich immer wollte. Meine Ideen einzubringen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus bin ich noch Leiter für interne IT und Entwicklung – das ist meine Spielwiese zum Ausprobieren und Testen für neue Kund_innen-Ideen.”

Was ist dir in der Zusammenarbeit wichtig?
“Mir ist es extrem wichtig, dass ich meinem Team nicht vorschreibe, was sie zu tun haben, sondern jede_r arbeitet eigenverantwortlich und übernimmt dabei auch die Verantwortung für den Bereich. Dabei geht es nicht um die Macht-Position, sondern um den Spaß daran, wenn das Team miteinander Lösungen erwirkt. Ich ziehe im Hintergrund die Fäden, dass wir strategisch gut aufgestellt sind und helfe auch gern. Wenn es möglich war und ist, treffen wir uns auch gern zum Feierabend auf ein Glas Wein und lassen den Tag gemeinsam ausklingen.”

Was sind für dich die Grundwerte von Communisystems?
“Für mich ist es Agilität, mit einem schmalen Grad zwischen Spontanität und Kurzfristigkeit – das macht uns aus aber es ist auch eine Herausforderung für alle – Teamgeist und Innovationsfreudigkeit.”

Sophia, seit wann bist du bei Communisystems und, was hat dich am Unternehmen begeistert?
“Ich bin auch fast seit der ersten Stunde mit dabei, im Februar 2017 kam ich als Werkstudentin zu Communisystems und wollte neben meinem Masterstudiengang “Digitale Medien- und Kommunikationskulturen” noch ein wenig Geld verdienen und Arbeitsluft schnuppern. Von da an unterstützte ich das Marketing für ein halbes Jahr bis ich vor der entscheidenden Frage stand: Wo möchte ich gern arbeiten? Ich bin letztendlich geblieben. Für mich war es superspannend ohne tiefergehende Berufserfahrung im Marketing den Aufbau des Unternehmens zu erleben. Ich konnte alles aktiv mitgestalten und beim Wachsen zu sehen. Ich blicke noch immer gern zurück. Vor vier Jahren war alles noch ganz anders. Plötzlich hatten wir eine ganze Etage für uns, dann Souterrain, dann das Dachgeschoss, dann Oberhausen, die wunderbar und plötzlich sind wir 100 Kolleg_innen – das begeistert mich. Ein dreiviertel Jahr lang habe ich auch alles allein gewuppt für vier Firmen – das war eine große Herausforderung, aber auch das nimmt man gern auf sich, weil es einfach Spaß macht. Ich selbst bin keine IT-Expertin aber fokussiere mich deswegen in meiner Arbeit auf die Mehrwerte und den Output für Kund_innen und Partner_innen – ähnlich wie die Themen Digitalisierung und Automatisierung. Die technischen Details überlasse ich unseren Kolleg_innen…”

Wie würdest du deine Arbeit jetzt beschreiben?
“Ich betreue nicht nur das Online-Marketing, sondern kümmere mich eigentlich um alles, was gerade in der digitalen Kommunikation ansteht. Neben der Betreuung der Homepage und Social-Media-Kanäle sorge ich für unser Arbeitgeber-Marketing und halte auch dort die Kommunikation aufrecht. Ausgenommen sind davon unsere Veranstaltungen, denn diesen Bereich betreut meine Kollegin. Ansonsten habe ich eigentlich überall meine Finger im Spiel – sei es auch mal im Bereich Employer Branding und in der Personalabteilung. Meine Tätigkeit verstehe ich als sehr interdisziplinär. Ich kann eigentlich sagen, dass ich alles mal erlebt habe.”

Was schätzt du besonders am Unternehmen?
“Ich schätze sehr meine Freiheiten. Ich kann meinen Tag selbst gestalten, wichtig ist nur, dass die Themen, die auf der Agenda stehen, richtig gut umgesetzt werden. Auch das aktive Mitgestalten liebe ich – es erfordert aber natürlich in einem so jungen Unternehmen eine gewisse Struktur und Priorisierung. Für mich ist es jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung, dieses Gleichgewicht zwischen Struktur und Flexibilität zu finden und den Dingen vielleicht auch einfach einmal ihren Lauf zu lassen. Die Selbstständigkeit ist auch ein großer Punkt, den ich zu schätzen weiß. Von Anfang an bin ich ins kalte Wasser gesprungen und hatte die Möglichkeit, meine Ideen mit einzubringen und umzusetzen. Aus diesem Grund konnte ich auch meine Arbeit so individuell wie möglich gestalten und mich wohlfühlen. Aktuell sind wir weiterhin auf Wachstumskurs ausgerichtet, ich denke, dass ich mich dann im Marketing wieder ein Stück weit neu erfinden kann. Ich freue mich auf die Veränderung.”

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Autor

Beitrag und Fotos von annabelle sagt
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