Blog

Blog

Interne Unternehmenskommunikation 4.0

Die Corona-Pandemie prägt nicht nur das private Leben, sondern auch das berufliche und damit einhergehend die Unternehmenskommunikation maßgeblich. Zahlreiche Unternehmen sind dazu übergegangen, überwiegend aus dem Homeoffice zu arbeiten – so auch Communisystems. Auch der Co-Working-Space wunderbar bleibt, als Raum der Zusammenarbeit und Zusammenkunft, leer – ohne die dazugehörige Community. Was fehlt, ist nicht nur der gemeinsame Kaffee mit den Kollegen – die gesamte Kommunikation kann in bisher gelebter Form nicht mehr stattfinden.

Vor 2020 gibt es sie noch: Grillfeste, Fußballturniere, Firmenläufe, Weihnachtsfeiern – bis die Corona-Pandemie alles fest im Griff hat. Die Freizeitaktivitäten schrumpfen von 100 auf 0. Was bleibt sind einfache, virtuelle Zusammenkünfte. Teamgeist- und Teambuilding-Maßnahmen fallen weg. Wie also kann die Unternehmenskultur in Zeiten von Corona noch aufrechterhalten werden?

Kommunikation in der Krise: vernachlässigen oder vorantreiben?

Die interne Kommunikation ist, besonders in Krisenzeiten, die Basis für eine stabile und werteorientierte Unternehmenskultur. Sie auf ein Minimum herunterzufahren, wäre also die falsche Vorgehensweise. Denn: Sie sorgt für Transparenz bei getroffenen Entscheidungen, stellt den kontinuierlichen Dialog unter den Mitarbeitern, den Teams und Abteilungen sicher und entfaltet, gut eingesetzt, Wissens- und Know-how-Transfer. Das wiederum steigert die Zufriedenheit, Motivation und zu guter Letzt die Produktivität und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.

Damit die Kommunikation während der Corona-Pandemie weiterhin funktioniert, müssen neue Formate und Medien her. Dazu bietet es sich zunächst an, die Elemente und wichtigsten Bestandteile der internen Kommunikation einmal genauer anzuschauen.

Vier Elemente der internen Kommunikation

  • Information

Nur ein informierter Mitarbeiter ist auch ein guter Mitarbeiter. Informationen übermitteln und zur Verfügung stellen ist die zentrale Aufgabe der internen Kommunikation. Es muss sichergestellt sein, dass jeder Zugang zu den für ihn relevanten Informationen bekommt.

  • Dialog

Interne Kommunikation ist keine Einbahnstraße! Jeder Mitarbeiter muss die Möglichkeit haben, auf vermittelte Inhalte zu reagieren oder selbst Themen mit einzubringen und seine Fragen zu stellen – und das sowohl top-down als auch bottom-up.

  • Motivation

Die Motivation der Mitarbeiter ist einer der größten Hebel eines Unternehmens. Dazu trägt maßgeblich eine gute interne Kommunikation bei. Der Mitarbeiter fühlt sich einbezogen und wertgeschätzt, bleibt dem Unternehmen treu und wird dadurch auch noch leistungsfähiger.

  • Wissens- und Know-how-Transfer

„Die interne Kommunikation bietet vielfältige Möglichkeiten, Wissen und Know-how zwischen den Abteilungen sichtbar und für jeden zugänglich zu machen. Außerdem haben Mitarbeiter*innen die Chance, durch das Weitergeben ihres Wissens zusätzlich Anerkennung zu erhalten. Dies steigert wiederum deren Motivation.

Eigene Formate entwickeln – So macht es Communisystems

Die bei einem Workshop entstandene Idee von Communisystems mündet in einem monatlichen Format, welches komplett digital stattfindet und dennoch alle Aspekte der internen Kommunikation beinhaltet, das Teambuilding fördert und die Unternehmenskultur nicht nur aufrechterhält, sondern steigert.

Seit mittlerweile acht Folgen erfahren die Communisystems-Mitarbeiter alles über die neusten Entwicklungen der einzelnen Geschäftsbereiche, bekommen durch Mitarbeiterinterviews Einblicke in die Arbeit der Kollegen, können vorab oder live ihre Fragen stellen und lernen sich bei kleinen Teambuilding-Maßnahmen näher kennen.

Jede Folge dauert eine Stunde und wird aufgezeichnet. So verpasst kein Mitarbeiter wichtige Informationen, da er sich die Folge im Nachhinein anschauen kann. Dies ist übrigens auch eine gute Möglichkeit, neue Kollegen im Zuge des Onboardings über das Unternehmen zu informieren und auf den aktuellen Stand zu bringen.

Ihnen gefällt die Idee und Sie möchten ein ähnliches Format umsetzen?

Wir haben für Sie 5 Tipps zur erfolgreichen Umsetzung einer solchen Informationsveranstaltung:

1. Die technische Voraussetzung

Es sollte unbedingt sichergestellt sein, dass jeder Mitarbeiter die technischen Voraussetzungen hat, um barrierefrei und aktiv daran teilzunehmen. Außerdem lohnt sich eine kleine Investition in gutes Equipment, darunter Kamera, Licht, Mikrofon etc. für den Moderator.

2. Die passende Software

Communisystems arbeitet in der Office 365-Umgebung und nutzt Microsoft Teams als Collaboration-Software. Somit ist es naheliegend, das Format darüber abzubilden. Der entscheidende Vorteil dabei: Jeder ist mit der Software vertraut. Ansonsten lohnt sich die Investition in eine Grundlagenschulung, um den Mitarbeitern eventuelle Hürden zu nehmen. Außerdem können die Folgen problemlos aufgezeichnet und jederzeit erneut abgerufen werden.

3. Der richtige Themenmix

„Kurz und knapp“ lautet die Devise, denn die Zeit ist begrenzt. Bewährte Themen können sein:

  • Erfolge wie gewonnene Projekte, zufriedene Kunden und gemeisterte Herausforderungen. Dabei zählen gleichermaßen Unternehmens- Team- und Einzelleistungen.
  • Mitarbeiterinterviews: Einen Einblick in die Arbeit und Abteilungen der Kollegen hilft dabei die Prozesse des Unternehmens besser kennenzulernen und schafft außerdem Nähe.
  • Transparenz über strategische Entscheidungen: Nichts wirkt demotivierender als Entscheidungen nicht nachvollziehen zu können.
  • Personalveränderungen: Neue Mitarbeiter vorstellen, alte verabschieden.

4. Ein interaktiver Teil

„Kurz und knapp“ lautet die Devise, denn die Zeit ist begrenzt. Bewährte Themen können sein:

  • Erfolge wie gewonnene Projekte, zufriedene Kunden und gemeisterte Herausforderungen. Dabei zählen gleichermaßen Unternehmens- Team- und Einzelleistungen.
  • Mitarbeiterinterviews: Einen Einblick in die Arbeit und Abteilungen der Kollegen hilft dabei die Prozesse des Unternehmens besser kennenzulernen und schafft außerdem Nähe.
  • Transparenz über strategische Entscheidungen: Nichts wirkt demotivierender als Entscheidungen nicht nachvollziehen zu können.
  • Personalveränderungen: Neue Mitarbeiter vorstellen, alte verabschieden.

5. Das Team

Ein solches Format ist kein Selbstläufer, sondern muss gut geplant und moderiert werden. Dafür ist es wichtig, ein kleines Team zu bilden, das das Format inhaltlich erarbeitet.

Autor

Raphael Mis ist Community Manager von wunderbar. Er kümmert sich um alle Belange, die den Raum für interdisziplinäre Zukunftsforschung betreffen. 
mehr zu wunderbar

Teile diesen Post:

Ähnliche Posts:

5. März 2021

Prozessmanagement: Know-how-Sicherung als Erfolgsfaktor

mehr lesen
3. Februar 2021

Wenn neue Technologien auf alte Denkweisen treffen

mehr lesen

Kommentieren:

* Pflichtfelder

Top Posts

  • Home Office: 10 Punkte, die Arbeitgeber beachten solltenmehr lesen
  • Neue Formen der Zusammenarbeit – Teamarbeit 4.0mehr lesen
  • 5 Gründe, warum Social Collaboration effizienter ist als E-Mailmehr lesen

Über uns