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Warum sich eine Cloud-First-Strategie für Unternehmen auszahlt

Cloud Computing ist für Unternehmen heute kein Fremdwort mehr. Die umfangreiche Nutzung von IT-Ressourcen und -Dienstleistungen über das Internet entwickelt sich mehr und mehr zur gängigen Praxis in deutschen Firmen. 2017 nutzten bereits zwei Drittel aller Unternehmen Rechenleistungen aus der Cloud. Allerdings betrug das Wachstum von 2016 zu 2017 lediglich 1% – und für 13% der Unternehmen ist Cloud Computing aktuell überhaupt kein Thema. Dabei ist Cloud Computing ein wichtiger Bestandteil, wenn nicht sogar die Basis, für den langfristigen Erfolg der Digitalisierung.

Im Zuge der digitalen Transformation entscheiden sich nicht nur große Unternehmen, sondern auch immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen für Cloud-Lösungen. Diese positive Entwicklung kommt nicht von ungefähr: „Die Cloud“ kann Unternehmen nachhaltig zu einer Steigerung ihrer Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität sowie Vereinfachung ihrer Arbeitsprozesse verhelfen.

Cloud Computing: Das sind die Vorteile

Unternehmen erfahren mit ihrem Einsatz

  • eine Steigerung der Unternehmensproduktivität, aber auch der Wirtschaftlichkeit

Mit der Nutzung von Cloud-Diensten sagen Unternehmen überflüssigen Fixkosten adé: Pay-as-you-go heißt das neue Motto.

  1. Unternehmen bezahlen immer nur so viel, wie sie auch tatsächlich benötigen. Ungenutzte Kapazitäten gibt es nicht.
  2. Ein Modell, das sich insbesondere für kleine Unternehmen anbietet, da hohe Anfangsinvestitionen für die IT entfallen.

Aber auch in Bezug auf den Verwaltungsaufwand ergeben sich nicht unerhebliche Kosten- und Zeitersparnisse: Notwendige, aber aufwendige Maßnahmen entfallen – sei es beispielsweise die Einrichtung und Aktualisierung von Hard- und Software oder die regelmäßig notwendige Wartung der IT-Infrastruktur durch die eigene IT-Abteilung. Der jeweilige Cloud Computing-Anbieter übernimmt zukünftig die Wartung der Systeme. Interne Mitarbeiter können sich anderen, wichtigen Unternehmensaufgaben widmen.

  • Agilität und Flexibilität durch die Verfügbarkeit aller Daten

Cloud-Angebote optimieren den Austausch von Daten nachhaltig. Cloud Networking-Services ermöglichen etwa das Speichern von Dokumenten in der Cloud. Über einen Login kann von jedem Gerät ortsunabhängig auf die dort gespeicherten Daten zugegriffen werden. Mehrere Personen können einfach und bequem gleichzeitig an einem Dokument arbeiten. Das ermöglicht das Arbeiten an gemeinsamen Projekten über große Entfernungen hinweg und begünstigt die Einführung moderner, flexibler Arbeitsformen wie beispielsweise Home-Office.

  • weniger Ausfälle durch den Einsatz redundanter Systeme

Ein Unternehmen ohne funktionierende Systeme ist ein kritischer Faktor: Es drohen materielle Verluste bis hin zu schwerwiegendem Imageschaden. Cloud-Dienste können daher redundant bezogen werden. Ein Ausfall eines Systems wird durch das Einspringen anderer Ressourcen verhindert. Diese Ausfallsicherheit sollte heutzutage in jedem Unternehmen gegeben sein.

  • eine Verlagerung zeitintensiver Aufgaben, darunter auch des Schutzes von Daten

Die Unsicherheit von Unternehmen über den in der Cloud gebotenen Datenschutz und die allgemeine Datensicherheit ist der wohl entscheidendste Faktor, weshalb sich Unternehmen auch heutzutage noch gegen Cloud-Dienste entscheiden. Dabei sind die Sicherheitsbemühungen der Cloud-Dienste in der Regel sehr umfangreich. Die Verschlüsselung aller Daten in professionell gesicherten Rechenzentren und die Sicherung durch ein qualifiziertes Cyber-Security-Management bieten häufig einen umfangreicheren Schutz als Sicherheitsleistungen der Unternehmen selbst. Dennoch: Unternehmen sollten nie blind auf einen Cloud-Service vertrauen. Bevor Leistungen in Anspruch genommen werden, sollte der jeweilige Anbieter auf Herz und Nieren geprüft werden. Einen Überblick über vertrauenswürdige Cloud Computing-Anbieter gibt beispielsweise das Kompetenznetzwerk Trusted Cloud unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auf www.trusted-cloud.de.

 

Unternehmen sollten immer und in jedem Fall beherzigen: Wenn schlussendlich die Entscheidung für eine Cloud-Lösung gefallen ist, sollten die in Frage kommenden Cloud-Anbieter und ihre Infrastruktur genau unter die Lupe genommen werden. Nicht alle Cloud-Anbieter entsprechen womöglich den Unternehmensvorgaben und -anforderungen.

 
Autor
 

Justin studiert dual BWL mit der Fachrichtung IT-Management an der iba Leipzig. Seine praktische Ausbildung absolviert er bei Communisystems. Hier erhält er einen Einblick in alle Unternehmensbereiche und bringt sich aktiv ins Arbeitsgeschehen ein.

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